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Glossar


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Begriff:

Bedeutung

A

 

A/B - Market

Marktsegmente der österreichischen Wertpapierbörse, welche die Aktien der grössten österreichischen AGs beinhalten.

Abfindung (aussenstehender Aktionäre)

Bei der Eingliederung einer AG in eine andere muss die kaufende AG den freien Aktionären eine angemessene Abfindung zahlen. Formen sind Aktientausch und Barabfindung.

Abwärtstendenz

wird eine Abwärtsbewegung des Kurses bezeichnet, wenn im Kurs ein Trend vorliegt.

Abschlag

Bei Aktien ergibt sich ein Abschlag durch die Subtraktion einer ausgeschütteten Dividende oder durch einen Wegfall eines Bezugsrechts vom Aktienkurs. Im ersten Fall entspricht ein Dividendenabschlag genau der Dividendenhöhe (Abkürzung "ex Div"); im zweiten Fall entspricht der Bezugsrechtsabschlag dem Wert des Bezugsrechts vom Vortag (Abkürzung "ex Br").

Abzinsungspapier

siehe Null-Kupon-Anleihe

Ad-hoc-Meldungen

Kursbeeinflussende Unternehmensinformationen müssen von AGs unverzüglich gemäss § 15 WpHG publiziert werden. Ad-hoc-Meldungen sollen gewährleisten, dass kein Marktteilnehmer über längere Zeit einen Informationsvorsprung gegenüber anderen Marktteilnehmern hat.

ADR

ADRs (American Depository Receipts) sind von US-amerikanischen Banken ausgegebene Hinterlegungsscheine nichtamerikanischer Aktien und werden an einer US-Börse stellvertretend für eine Aktie gehandelt.

AGM

Austrian Growth Market. In diesem Börsensegment der österreichischen Wertpapierbörse werden die Aktien dynamischer und wachstumsstarker Hochtechnologieunternehmen gehandelt.

AktG

Das Aktiengsetz ist die juristische Grundlage für Aktiengesellschaften.

Aktienanalyse

Ziel der Aktienanalyse ist es, eine Prognose über den zukünftigen Aktienkurs zu erstellen und durch entsprechende Transaktionen einen Gewinn zu erwirtschaften. Man unterscheidet zwischen Fundamentalanalyse und technischer Analyse. Die Fundamentalanalyse versucht den Wert des Unternehmens in der Zukunft zu prognostizieren. Die technische Analyse dagegen untersucht nur den Kursverlauf und die Aktienumsätze mit dem Argument, dass ja alle relevanten Informationen im Kurs enthalten sind.

Aktienemission

Verkauf von Aktien am Primärmarkt. Man unterscheidet zwischen Neuemissionen (das Unternehmen hat noch keine Aktien auf dem Markt) und Kapitalerhöhungen (das Unternehmen verkauft neue Aktien, um sein Grundkapital zu erhöhen).

Aktienindex

Ein Aktienindex soll die durchschnittliche Kursentwicklung einer bestimmten Anzahl von Aktien widerspiegeln. Dabei werden die einzelnen Aktien im Index nach bestimmten Kriterien gewichtet, z.B. nach der Börsenkapitalisierung. Man unterscheidet zwischen Kursindizes und Performanceindizes.

Aktienkapital

Das Grundkapital ist das gezeichnete Kapital einer Aktiengesellschaft. Die Summe der Nennwerte aller Aktien einer AG ergibt das Aktienkapital.

Aktienmarkt

Zusammentreffen von Aktienangebot und Aktiennachfrage. Die örtliche Bedeutung des Begriffs, also der Handel auf dem Börsenparkett z.B. in Frankfurt verliert zugunsten des ortsungebundenen Computerhandels immer mehr an Bedeutung.

Aktienrückkauf

Möglichkeit der Aktiengesellschaften, eigene Aktien zu erwerben. Dadurch verknappt die AG selbst die Anzahl umlaufender Aktien, was tendenziell den Kurs hebt.

Aktiensplit

Bei einem Aktiensplit wird der aktuelle Aktienbestand eines Unternemens in eine höhere Anzahl von Aktien aufgeteilt. Dadurch werden Aktien mit hohem Kursniveau optisch günstiger. Für den Aktionär bedeutet das keine Wertänderung, da er lediglich eine höhere Anzahl von Aktien zu einem entsprechend niedrigeren Preis hat.

Aktientausch

Durch den Aktientausch können AGs Beteiligungen an anderen AGs erwerben. Dabei werden die eigenen Aktien als Zahlungsmittel eingesetzt. Die AG, die beabsichtigt, sich an einem fremden Unternehmen zu beteiligen, bietet den Aktionären des Zielunternehmens eigene Aktien zum Tausch gegen Anteile am Zielunternehmen an. Diese Art der Beteiligung eignet sich besonders für grosse Beteiligungen, bei denen der Kaufpreis auf andere Weise kaum aufgebracht werden kann.

alte Aktien

Ursprüngliche Aktien, die nach einer Kapitalerhöhung den jungen Aktien gegenüberstehen. Wertunterschiede zwischen den beiden Gattungen können darin begründet sein, dass die jungen Aktien den alten bezüglich der Dividendenberechtigung noch nicht gleichgestellt sind.

amtliche Notiz

Die amtliche Notiz ist die Festsetzung eines amtlichen Börsenkurses durch den Börsenvorstand, der diese Aufgabe aber auch auf einen Kursmakler übertragen kann.

Anleihe

Bezeichnung für alle Schuldverschreibungen mit bestimmter (fester oder variabler) Verzinsung und fester (meist längerer) Laufzeit sowie vertraglich fixierter Tilgung. Sie dienen der Beschaffung langfristiger Finanzierungsmittel. Emittenten können die öffentliche Hand, Unternehmen oder Ausländer sein.

Annäherungssignal

ist ein Begriff aus der Signalgenerierung von UpTrend. Wenn sich der signalrelevante Oszillator eines jeden Indikators in Richtung Mittelwert bewegt und noch in einer Extremzone ist, werden relativ starke Signale generiert, diese heissen Annäherungssignale. Je extremer der Oszillatorwert in der Extremzone schon war und je näher er sich nun an den Mittelwert (bzw. Extremzonengrenze) annähert, desto stäker sind die Signale.

Annuitätenanleihen

Anleihen, bei denen die meist jährlichen Zahlungen immer gleich hoch sind. Diese beinhalten Zinsen und Tilgung.

antizyklisch

Antizyklisches Verhalten an der Börse bedeutet, bei fallenden Kursen zu kaufen und bei steigenden Kursen zu verkaufen, also gegen den Trend zu agieren.

Arbitrage

Arbitrage beschreibt das Ausnutzen von Preisdifferenzen eines Wirtschaftsgutes. Auf Aktien bezogen bedeutet das, das Ausnutzen von verschiedenen Preisen für dieselbe Aktie an unterschiedlichen Börsen.

ask

Englisch für Briefkurs. Das ist der Kaufkurs, zu dem ein Finanzinstrument angeboten wird.

Asset Allokation

Verteilung des Anlagebetrages auf verschiedene Anlageobjekte. Das theoretische Allokationsoptimum ist erreicht, wenn der Anlagebetrag auf die besten Anlageobjekte aufgeteilt ist.

Attentismus

Marktsituation, bei der die Anleger in der Hoffnung auf günstigere Kurse mit ihren Investitionen abwarten.

Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat bildet mit dem Vorstand das Dualistische System. Der Aufsichtsrat ist eines von drei Organen einer Aktiengesellschaft. Die beiden anderen Organe sind der Vorstand und die Hauptversammlung.
Rechtsgrundlage der Arbeit des Aufsichtsrats bildet das Aktiengesetz sowie die Satzung der jeweiligen Aktiengesellschaft. Daneben verfügen praktisch alle Aufsichtsräte über eigene Geschäftsordnungen. Viele Aufsichtsräte verfügen über Ausschüsse für Spezialthemen, am häufigsten sind hierbei Prüfungsausschuss und Personalausschuss.

Aufwärtstendenz

Aufwärtsbewegung des Kurses in einem trendlosen Zustand.

Aufwärtstrend

wird eine Aufwärtsbewegung des Kurses bezeichnet, wenn im Kurs ein Trend vorliegt.

Aufzinzungspapier

Diese Anleihe wird zum Nennwert emittiert, bietet aber keine laufende Verzinsung. Stattdessen besteht der Rückzahlungsbetrag aus dem Nennwert zuzüglich Zinsen und Zinseszinsen. Die Auszahlung erfolgt aber üblicherweise erst nach einer fixierten Laufzeit. Ebenso wird der Zinssatz zum Emissionszeitpunkt festgelegt

Ausfallrisiko

Risiko, dass eine Forderung vom Schuldner nicht zurückgezahlt werden kann.

Auslandsanleihen

In Deutschland emittierte Euro-Anleihen ausländischer Schuldner oder Anleihen inländischer Emittenten, die in ausländischer Währung ausgegeben werden.ä

Auslosungsanzeige

Bei einer Auslosung von Anleihen wird aufgrund der Anleihebedingungen nach einer Anzahl tilgungsfreier Jahre eine Tilgung durch Auslosung vorgenommen. Der Aussteller der Wertpapiere muss sich dabei verpflichten,die Börse spätestens 14 Tage vor einer Auslosung zu benachrichtigen und Auslosungsbetrag, Rückzahlungstermin und Rückzahlungskurs bekanntzugeben unverzüglich nach der Ziehung in einem Pflichtblatt der Börse die ausgelosten Nummern zu veröffentlichen

Ausschüttung

Zahlungen einer AG an seine Eigentümer, z.B. Dividenden, Boni, Gratisaktien oder Liquidationserlöse.
Ausserbörslicher Wertpapierhandel Wertpapierhandel, der nicht in den Räumlichkeiten oder mit Computersystemen der Börsen abgewickelt wird. Meist sind das Geschäfte von Banken untereinander oder in zunehmendem Masse auch Geschäfte von Banken mit Privatkunden beispielsweise über Direktbanken im Internet.

ausserordentliche Hauptversammlung

Hauptversammlung im Sinne der (D)§§ 92 Abs.1, 122 Abs.1 AktG. Sie wird vom Vorstand einberufen, wenn ein Verlust in Höhe von mindestens der Hälfte des Grundkapitals im Rahmen einer Bilanzaufstellung festgestellt wurde. Nach § 122 Abs.1 AktG haben auch die Aktionäre das Recht, eine ausserordentliche Hauptversammlung einzuberufen, wenn das mind. 20% der Aktionäre verlangen.

Aussetzen der Kursnotierung

Beim Auftreten voraussichtlich stark kursbeeinflussender Informationen kann die Notierung eines Wertpapiers durch die Börsengeschäftsführung vor allem zum Schutz des Publikums vom Handel ausgesetzt werden. Ist ein Kurs ausgesetzt, kann zumindest über die Börse kein Handel in dieser Aktie stattfinden.

B

 

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© 2006 Patrick Heinlein